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"Corona: Infektionsketten unterbrechen durch e-Rezept?"

Corona: Infektionsketten unterbrechen durch e-Rezept?

Oberstes Gebot zur Eindämmung des Corona-Virus ist es, Infektionsketten zu unterbrechen. Neben der Einrichtung von Schwerpunktzentren und anderen Maßnahmen können im Gesundheitssektor digitale Lösungen hilfreich sein, um mit SARS-CoV-2 infizierte Menschen möglichst von Nicht-Infizierten fernzuhalten, etwa die elektronische Rezept- und Medikamenten-Bestellung. Diese macht einen Arztbesuch, nur um ein Folgerezept zu erhalten, überflüssig – ebenso den anschließenden Gang zur Apotheke. Wäre also das elektronische Rezept eine sinnvolle Lösung? Leider nein. Wird das e-Rezept tatsächlich wie aktuell geplant eingeführt, kann es ebendiese Funktionen nicht erfüllen.

Nomen est omen: Wie der Name bereits verrät, ist das elektronische Rezept nicht mehr als ein Papierrezept in elektronischer Form. Auch mit e-Rezept müssen Patienten lediglich für ein Folgerezept persönlich in einer Arztpraxis erscheinen und es dann in einer Apotheke einlösen.

Patient bleibt „Postbote“ für Rezepte

Die 2005 von den Spitzenorganisationen des deutschen Gesundheitswesens gegründete Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte, die gematik GmbH, soll eine App entwickeln, die sich Patienten auf ihr Smartphone laden. Damit gehen sie zum Arzt, wo ein QR-Code als Rezept auf die gematik-e-Rezept-App übermittelt wird und lassen diesen dann in einer Apotheke einscannen, um das Medikament zu erhalten. So der Plan der Politik. Patienten bleiben demnach „Postboten“ für Rezept und Medikament und müssen wie gehabt sowohl in die Praxis als auch in die Apotheke.

Digitale Lösungen helfen

Abhilfe schaffen digitale Rezept- und Medikamenten-Bestell-Lösungen, über die ein Folgerezept beim Arzt online angefordert und gleichzeitig die Apotheke angegeben werden kann, die das Rezept in der Praxis abholt und dem Patienten das Medikament per Boten liefert. Das ist nicht nur komfortabler für den Patienten, es entzerrt auch Patientenströme in Arztpraxen – vor allem schützt es Menschen davor, sich ausgerechnet bei Ärzten oder Apotheken mit grassierenden Virus-Infektionen anzustecken.

Die elektronische Rezept- und Medikamentenbestellung ist seit 2011 hundertausendfach in Deutschland etabliert und für Ärzte und Patienten kostenfrei nutzbar. Mehr als 11.000 Ärzte haben bereits auf diese Weise Folgerezepte ausgestellt. Über www.rezept-sicher-bestellen.de ist der Service bundesweit verfügbar.

Über vitabook

vitabook (ehemals ordermed) ist einer der führenden Rezept- und Medikamenten-Transaktionsanbieter Europas. Gegründet 2011, als erste Apotheken-App, die eine direkte Verbindung zwischen Patient, Arzt und lokaler Apotheke herstellt, ist vitabook mit der Lösung Patient Plus mittlerweile bundesweit bei allen Ärzten und rund 4.000 Apotheken etabliert. Patienten können Rezept und Medikament online ordern und sich von einer lokalen Apotheke liefern lassen – ohne sich dem Risiko einer unnötigen Infektion beim Arzt und in der Apotheke auszusetzen.

Ihr Ansprechpartner

Markus Bönig
vitabook GmbH
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