FAQ - Häufig gestellte Fragen

Du hast Fragen? Wir haben Antworten.



Was ist ein Gesundheitskonto?

Ein Gesundheitskonto funktioniert wie ein Girokonto. Du kannst Dir damit Gesundheitsdaten jeglicher Art online in Dein Gesundheitskonto überweisen lassen. Du erhältst dafür eine eigene Gesundheits-Kontonummer, damit das möglich ist. Außerdem kannst Du jederzeit Gesundheitsdaten für Deine Behandler online zur Verfügung stellen, so als würdest Du Geld überweisen. Nur Du als Kontoeigentümer kannst und darfst darüber verfügen. Wie bei einem Girokonto die EC-Karte kann auch Dein Gesundheitskonto mit einer Karte verknüpft werden. Nämlich mit Deiner Gesundheitskarte, die Du von Deiner gesetzlichen Krankenversicherung erhalten hast, mit der Medikationskarte, die Du unter www.medikationskarte.de anfordern kannst, einer Privatpatientenkarte oder mit Deinem Implantatausweis, den Du möglicherweise von Deiner Klinik erhalten hast.



Wie kann ich ein Gesundheitskonto erhalten?

Jeder Patient kann sich selbst auf www.vitabook.de ein eigenes Gesundheitskonto einrichten und drei Monate kostenfrei und ohne Einschränkungen testen. Danach kostet Dein Gesundheitskonto monatlich 1,95 Euro. Die Einrichtung eines Gesundheitskontos kann mit schriftlicher Einwilligung des Patienten auch von seinem Arzt, oder seiner Apotheke bzw. Klinik oder auch Pflegedienst bzw. Pflegeheim auf www.vitabook-connect.de vorgenommen werden. In diesem Fall erhält der Patient dann eine Einladungs-Email mit der Aufforderung, sich ein eigenes Kennwort zu geben, um dann die Hoheit über das eigene Gesundheitskonto zu erlangen.



Wie wird mein Gesundheitskonto mit der Gesundheitskarte verknüpft?
Gesundheitskarten-Aufkleber für die Gesundheitskarte mit Login-Code

Gesundheitskarten-Aufkleber für die Gesundheitskarte

Die Verknüpfung erfolgt nur dadurch, dass Du auf Deiner Gesundheitskarte einen Gesundheitskarten-Aufkleber aufbringst mit dem Hinweis, dass Deine Notfalldaten auf www.vitabook.de abrufbar sind. Gleichzeitig trägst Du in Deinem Gesundheitskonto Deine Versicherten- und Versicherungsnummer ein, die Du auf der Gesundheits- oder Medikations-Karte findest. Die Kombination aus Versicherten-Nummer und Zufalls-Code auf dem Aufkleber ist der Zugangscode für Deinen Notfall-Datensatz. Zu keinem Zeitpunkt werden von uns Daten auf dem Chip der Gesundheitskarte gespeichert.



Darf man überhaupt einen Aufkleber auf der Gesundheitskarte anbringen?

Diese Frage haben wir uns natürlich auch gestellt, als wir den Gesundheitskarten-Aufkleber für die Gesundheitskarte entwickelt hatten. Unser Vorbild war dabei das Carsharing-Angebot Car2go. Hier hatten die Anbieter einen Aufkleber mit einem RFID-Chip angeboten, den der Nutzer direkt auf seinen Führerschein klebt.


Der Pressesprecher des Bundesverkehrsministeriums hatte dazu ein Statement abgegeben: „Es bestehen keine rechtlichen Bedenken hinsichtlich der Aufbringung eines Mikrochips/ Aufklebers auf dem Führerschein, sofern durch diesen keine relevanten Informationen des Führerscheins verdeckt werden und er sich einfach und rückstandsfrei entfernen lässt. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass bei Kontrollen, insbesondere durch ausländische Behörden, die Möglichkeit besteht, dass der Aufkleber zur Überprüfung des darunter befindlichen Bereichs entfernt werden muss.“


1. Beim Führerschein (hier ist die Fahrerlaubnisverordnung als rechtliche Grundlage ins Auge zu fassen) gibt es kein ausdrückliches Verbot, Veränderungen am/auf dem Führerschein vorzunehmen. Natürlich gibt es da Grenzen: Wenn die im Führerschein ausgedrückte Fahrerlaubnis verfälscht wird, liegt eine Urkundenfälschung vor. Oder wenn man das Foto austauscht oder einen anderen Namen hineinschreibt. Insgesamt muss das Dokument auch noch nutzbar sein, also es darf kein relevantes Merkmal (auch keine Sicherheitsmerkmale) überklebt werden.


2. Anders ist es beim Personalausweis: Zuerst einmal steht der Personalausweis im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland (§4 PAuswG). Und der Eigentümer kann bei unberechtigter Nutzung seines Eigentums eine Unterlassung verlangen. Dabei stellt das Personalausweisgesetz klar, dass eine Veränderung am Personalausweis diesen ohne Ausnahme ungültig macht (§28 I Nr.1 PAuswG). Und wer keinen gültigen Ausweis besitzt, begeht eine Ordnungswidrigkeit (§32 I Nr.1 PAuswG).


Daher im Ergebnis: Vom Personalausweis immer die Finger lassen. Bei einem Führerschein ist das Anbringen eines Aufklebers unproblematisch und bei einer Gesundheitskarte ist bis heute nicht geklärt, wer überhaupt Eigentümer der Gesundheitskarte ist. Ist es die Krankenkasse, oder ist es der Patient? Was bei einem Führerschein erlaubt ist, kann bei der Gesundheitskarte nicht verboten sein. Es ist keine einzige Fundstelle im Internet zu finden, dass sich hier eindeutig positiv bzw. negativ dazu äußert, einen Aufkleber auf einer Gesundheitskarte einer Krankenkasse anzubringen.

Was nicht verboten ist, ist in einem solchen Fall dann klar erlaubt.



Wie erteile ich einem Arzt oder Apotheker Lese-Zugriff auf meine Notfall-Daten?

Sobald Du Dein Gesundheitskonto mit einer Gesundheits- oder Medikationskarte oder auch einem Implantausweis verknüpft hast, kannst Du festlegen, welche Informationen in Deinem Gesundheitskonto auf www.vitabook.de durch Eingabe der Versicherten- und Versicherungsnummer sofort als Notfalldatensatz einsehbar sein sollen und welcher Teil durch eine PIN geschützt werden soll. Diese PIN kannst Du selbst festlegen. Allerdings erlauben wir aus Sicherheitsgründen nicht die Kombinationen (1,2,3,4 und 4,3,2,1 sowie viermal identische Ziffern).



Wie sicher ist die PIN?

Die PIN kann nicht erraten werden, weil maximal 10 Fehlversuche zulässig sind, bevor die Verknüpfung von Karte und Gesundheitskonto gesperrt wird.



Was passiert, wenn ich meine Karte verliere?

Du kannst jederzeit Deine Karte in vitabook sperren oder auch unseren Support darum bitten. Sobald Du eine neue Karte erhalten hast, kannst Du die neue Karte wieder mit Deinem vitabook-Konto verbinden. Der Vorgang ist so wie bei einer verlorenen EC-Karte. Hier wird dann auch nur die Karte und nicht gleich das ganze Konto gesperrt.



Wie kann ich mit meinem Gesundheitskonto Daten empfangen?

Grundsätzlich kann Dir jeder Arzt und jede Apotheke, die/die Deine Versicherten- und Versicherungsnummer kennt, Dateien in Dein Gesundheitskonto sicher hochladen – denn diese beiden Angaben, die alle Deine Ärzte kennen, sind Deine Gesundheitskontonummer. Hierbei kann es sich um Dokumente jeglicher Art handeln. Röntgenbilder, Entlassbriefe, Medikationspläne, Laborberichte, etc. Diese Dateien kannst Du wieder löschen oder in Deinem Gesundheitskonto belassen. Zum Hochladen sind nur diese beiden Angaben erforderlich, die lediglich Du und Deine Krankenkasse kennen sowie alle Ärzte, denen Du Deine Gesundheitskarte schon einmal gegeben hattest.



Wie erlaube ich meinem Arzt und Apotheker Zugang zu meinen Daten?

Damit Dein Arzt oder Deine Apotheke sich einen vollständigen Überblick über Deine Gesundheit verschaffen können, müssen sie von Dir selbst aktiv ausgewählt und legitimiert werden. Dies geschieht, indem Du im Gesundheitskonto festlegst, welcher Arzt und welche Apotheke welche Rechte erhalten soll. Du allein bestimmst, wer Deine Daten einsehen und ggf. ergänzen darf. Jede Änderung in Deinem Gesundheitskonto, egal ob von Dir oder Deinem Arzt bzw. Apotheker, wird vollständig dokumentiert, sodass immer nachvollziehbar ist, wer welchen Eintrag vorgenommen hat.



Wie genau funktioniert der gemeinsame Medikationsplan?

Der gemeinsame Medikationsplan ist genau genommen immer der Medikationsplan des Patienten. Der Patient kann aber einzelne Ärzte und Apotheken dazu legitimieren, die Daten einzusehen und auch zu ändern. Mit diesen, vom Patienten legitimierten Ärzten und Apotheken, kann dann gemeinsam an einem einzigen Medikationsplan gearbeitet werden. So können beispielsweise Patient und Apotheke gemeinsam einen Medikationsplan online erstellen und sofort durch einen Arzt – ebenfalls online - überprüfen lassen. Die Medikamente können von Arzt und Apotheke online auf mögliche Wechselwirkungen hin überprüft und auch ausgedruckt werden.



Wer bezahlt für vitabook?

Vitabook ist eine Gesundheitsplattform, die alleine dem Patienten gehört und die sich vom Patienten mit allen seinen Ärzten, Kliniken und Apotheken verknüpfen lässt. „Nichts im Internet ist kostenlos. Entweder man bezahlt selbst für einen Dienst, oder man bezahlt mit seinen Daten.“ Vitabook dient ausschließlich dem Patienten und wird deshalb auch vom Patienten selbst bezahlt. 3 Monate lang kannst Du alle Funktionen kostenfrei testen, danach kostet das Konto, das Dein Leben retten kann, monatlich 1,95 Euro und kann monatlich gekündigt werden.


Die Kosten für das Gesundheitskonto können von Ärzten, Kliniken und Apotheken, aber auch von Deiner Krankenkasse übernommen werden. Allerdings entscheidest alleine Du, ob Du das willst.



Wer ist vitabook?

Vitabook ist Sozialunternehmen, das von dem Sozialunternehmer Markus Bönig gegründet wurde. Das bedeutet, dass unser Unternehmenszweck darin besteht, ein gesellschaftliches und soziales Problem zu lösen und erst in zweiter Linie darin, damit auch Geld zu verdienen. Unser Ziel ist es, Patienten dabei zu unterstützen, selbstbestimmt über die eigenen Gesundheitsinformationen zu verfügen und damit stärker auf Augenhöhe mit Behandlern kommunizieren zu können. Weiterhin wollen wir strukturiert vor den Folgen von unerwünschten Wechselwirkungen von Medikamenten bewahren. Über 800.000 Menschen müssen jährlich in ein Krankenhaus eingewiesen werden, weil sich ihre Medikamente nicht miteinander vertragen. Mindestens 400.000 mal wäre dies vermeidbar gewesen mit vitabook. Darum gibt es uns.